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dako stellt neuen CS2-Kill-Rekord auf: 40 Frags in regulärer Spielzeit

Von Redaktion · 4. September 2026
Grafik zu dakos neuem CS2-Rekord von 40 Kills in einer regulären Runde

Daulet „dako“ Ondassynov hat am 3. September 2026 den Rekord für die meisten Kills in einer regulären CS2-Runde (ohne Overtime) aufgestellt: 40 Frags auf Mirage im Spiel um Platz drei der BRO Cyber League Season 1 in Almaty. Der 22-jährige Rifler von Game Point übertraf damit Alex „poiii“ Nyholm Sundgren, der zuvor mit 39 Kills die Bestmarke hielt, sowie den LAN-Rekord von Danil „donk“ Kryshkovets mit 38 Kills.

Das Kuriose an der Geschichte: Trotz der historischen Einzelleistung verlor Game Point das Match. Wie kam es zu diesem außergewöhnlichen Auftritt, wer war der Gegner, und warum hat ein Rekord ohne Sieg trotzdem große Aussagekraft für die Szene?

Wie kam der Kill-Rekord von dako zustande?

Im Spiel um Platz drei der BRO Cyber League Season 1 traf Game Point auf Total Domination. Auf der Karte Mirage lieferte dako eine der außergewöhnlichsten Einzelleistungen ab, die CS2 bislang gesehen hat: 42 Kills bei nur 17 Toden über die gesamte Map, davon 40 in der regulären Spielzeit – die Partie ging in die Verlängerung. Seine Werte lesen sich entsprechend außergewöhnlich: ein Schadensschnitt von 128,8 pro Runde, eine KAST-Quote (Kill, Assist, Survive, Trade) von 93,1 Prozent und ein Rating 3.0 von 2,43 – Werte, die deutlich über dem liegen, was selbst absolute Top-Spieler im Schnitt einer ganzen Karte erreichen.

Zur Einordnung: Ein Rating von 1,00 gilt als Durchschnittsleistung auf Profi-Niveau, Werte über 1,50 gelten bereits als herausragend. Ein Rating von 2,43 über eine komplette Map ist damit eine statistische Ausnahme, wie sie nur alle paar Jahre vorkommt.

Warum verlor Game Point trotz Rekordleistung?

Trotz dakos individueller Galavorstellung reichte es für Game Point nicht zum Sieg – das Team ging sowohl auf der Map als auch in der Serie letztlich als Verlierer vom Platz. Das unterstreicht, wie sehr CS2 trotz herausragender Einzelleistungen ein Mannschaftsspiel bleibt: Ohne unterstützende Ökonomie, saubere Rotationen und einen funktionierenden Support-Ring nützt selbst die statistisch beste Performance der Rekordgeschichte nichts, wenn der Rest des Teams nicht mitzieht.

Der vorherige Rekordhalter poiii hatte seine Marke von 39 Kills ebenfalls außerhalb der absoluten Top-Turniere aufgestellt, während donks LAN-Rekord von 38 Kills auf großer Bühne entstand. dakos neue Bestmarke reiht sich damit in eine Historie ein, in der Ausnahmeleistungen nicht zwingend an das höchste Turnierlevel gebunden sind, sondern oft aus intensiven, ausgeglichenen Matches mit vielen Duellen entstehen.

Was bedeutet dieser Rekord für die CS2-Szene und die DACH-Community?

Kill-Rekorde wie dieser sind mehr als nur Kuriositäten für Statistik-Fans. Sie zeigen, wie sich das Meta von CS2 seit der Umstellung von CS:GO weiterentwickelt hat: höheres Rundentempo, mehr Feuergefechte pro Map und dadurch mehr Gelegenheiten für Ausnahmeperformances. Für die DACH-Szene, die selbst noch auf ihren ersten echten Major-Ausreißer wartet, ist der Fall dako eine Erinnerung daran, dass auch Spieler aus kleineren Regionen wie Kasachstan plötzlich weltweite Aufmerksamkeit erregen können – unabhängig davon, ob am Ende der Turniersieg steht. Für deutsche und österreichische Nachwuchsspieler ist die Geschichte zudem ein Ansporn: Auch aus vermeintlich kleineren Ligen heraus lässt sich mit einer Ausnahmeperformance internationale Aufmerksamkeit erzeugen.

Wie fügt sich der Rekord in die CS2-Statistikgeschichte ein?

Kill-Rekorde innerhalb einer regulären Map sind selten öffentlich dokumentiert, weil die meisten historisch bedeutsamen Statistiken sich eher auf ganze Turniere oder Karrierewerte beziehen als auf einzelne Maps. Dass HLTV und mehrere internationale Fachmedien dako mit einer eigenen Meldung würdigen, zeigt, wie sehr solche Extremwerte inzwischen als eigenständige Story-Linie in der Szene funktionieren – unabhängig vom Bekanntheitsgrad des Turniers oder der Organisation. Die BRO Cyber League Season 1 ist für westeuropäische Zuschauer kaum ein Begriff, dennoch verbreitete sich die Meldung international binnen weniger Stunden.

Interessant ist auch der Vergleich zur Vorgänger-Bestmarke: poiii erzielte seine 39 Kills ebenfalls in einem Match ohne große mediale Vorabaufmerksamkeit, was darauf hindeutet, dass solche statistischen Ausreißer tendenziell eher in intensiven, ausgeglichenen Begegnungen mit vielen Runden und Feuergefechten entstehen als in einseitig dominierten Top-Turnier-Matches, in denen Serien oft frühzeitig entschieden sind.

Häufige Fragen

Wer ist dako?

Daulet „dako“ Ondassynov ist ein 22 Jahre alter kasachischer Rifler, der für die Organisation Game Point spielt.

Welchen Rekord hat dako aufgestellt?

Er erzielte 40 Kills in der regulären Spielzeit (42 insgesamt inklusive Overtime) auf Mirage – der neue Bestwert für die meisten regulären Kills in einem CS2-Match.

Wer hielt den Rekord zuvor?

Alex „poiii“ Nyholm Sundgren mit 39 Kills insgesamt, Danil „donk“ Kryshkovets hielt mit 38 Kills den separaten LAN-Rekord.

Hat Game Point das Match gewonnen?

Nein, trotz dakos Rekordleistung verlor Game Point sowohl die Map als auch die Serie gegen Total Domination.

In welchem Turnier fiel der Rekord?

Im Spiel um Platz drei der BRO Cyber League Season 1 in Almaty, Kasachstan.

TL;DR

  • dako (Game Point) stellt mit 40 regulären Kills auf Mirage einen neuen CS2-Rekord auf.
  • Insgesamt kam er inklusive Overtime auf 42 Kills bei 17 Toden.
  • Seine Rating-3.0-Wertung von 2,43 gehört zu den höchsten Einzelleistungen der CS2-Geschichte.
  • Trotz des Rekords verlor Game Point gegen Total Domination.
  • Der bisherige Rekord lag bei 39 Kills (poiii), der LAN-Rekord bei 38 Kills (donk).

Quellen: HLTV.org – dako sets new CS2 regulation kill record und Shane the Gamer, veröffentlicht am 4. September 2026.

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